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Tischtennis

50 Jahre Zelluloid-Kunst

Prächtige Geburtstags-Laune bei der SG Automation Cottbus (v.l.): Vereins-Vorsitzender Klaus Lehmann, Andreas Peplowsky (Automations dienstältester Spieler), Rüdiger Hofmann (Leiter der Abteilung Tischtennis) und Volker Löwe (Automation-Mitbegründer und Ehrenmitglied). FOTO: Georg Zielonkowski

Cottbus. Die Tischtennisspieler der SG Automation Cottbus waren einst sogar besser als der FC Energie.

 Zunächst an den grünen und abends an den festlich gedeckten Tischen haben sich am vergangenen Wochenende aktuelle und frühere Tischtennisspieler der SG Automation Cottbus getroffen. Beim großen Jubiläum wurde natürlich in den Erinnerungen an die zurückliegenden 50 Jahre gekramt. Fast auf den Tag genau vor fünf Jahrzehnten, am  4. September 1968, wurde der Verein als BSG Automation aus der Taufe gehoben. Verschiedene Strukturwechsel mit der Aufnahme von Tischtennissektionen anderer Vereinen der Stadt (Lok und Motor) prägten das Bild der frühen Jahre. Wodurch sich auch die Spielstärke der AC-Spieler stets weiter entwickelte.

Dabei gab es jedoch gleich zu Beginn, im Jahr 1969, eine sportliche Enttäuschung. „Da sind wir in der DDR-Liga Süd Meister geworden und nahmen an den Aufstiegsspielen zur höchsten Spielklasse teil. Leider sind wir damals als Dritter der Qualigruppe gescheitert“, erinnert sich der damalige und jetzige SG-Vorsitzende Klaus Lehmann.

Ein aus anderen Gründen vergebener Aufstieg sollte Jahre später erneut eine traurige Rolle im Vereinsleben spielen. Zunächst aber glückte den Automationern 1972 doch der Aufstieg in die DDR-Oberliga, in der man insgesamt 17 Jahre lang erfolgreich agierte, wie durch den Gewinn der Bronzemedaille 1983 bewiesen wurde. Hartmut Vierk und Michael Rosonsky entwickelten sich in dieser Zeit zu Nationalspielern, Kapitän Werner Kleinert kam als Rekordspieler des Vereins auf 520 Einsätze, Andreas Peplowsky stand gar 850 Mal als Mitglied der AC-Mannschaft an der Platte.

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