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Fußball

Große Aufgabe für die Energie-Junioren

Niklas Geisler (l.) will es seinem größeren Bruder Felix gleichmachen, der bereits im Jahr 2015 mit den A-Junioren von Energie Cottbus in die Bundesliga aufstieg – im Übrigen auch unter Trainer Sebastian Abt. FOTO: Georg Zielonkowski

Cottbus. Für den FC Energie Cottbus ist am Samstag nicht nur das Spiel in Braunschweig von großer Bedeutung. Tags darauf stehen auch die A-Junioren vor einem Wegweiser. Im Spitzenspiel gegen Chemnitz geht es um den Bundesliga-Aufstieg.

Aus den bisher absolvierten 23 Regionalliga-Spielen der Staffel Nordost haben die A-Junioren des FC Energie Cottbus 17 Siege eingefahren. Am Sonntag (13 Uhr, Südstadion) soll nun unbedingt der nächste Dreier hinzukommen, der eine Vorentscheidung in Richtung Endplatzierung bedeuten könnte. Weil die zweitplatzierte Mannschaft von Trainer Sebastian Abt am drittletzten Spieltag den Spitzenreiter Chemnitzer FC erwartet, der momentan einen Zähler mehr aufweist. Mit einem Sieg würde Cottbus die Westsachsen hinter sich lassen.

Beim Blick auf das Hinspiel wird deutlich, dass sich der FCE sportlich auf Augenhöhe mit dem CFC durch die Liga spielt. Nach einem Doppelschlag von Niklas Geisler (32.) und Colin Raak (34.) waren seinerzeit die Lausitzer im Chemnitzer Sportforum schon mit 2:0 in Front gezogen, bevor die Hausherren zunächst zum 2:2 ausgeglichen haben – um dann in der dritten Nachspielminute den Siegtreffer zu setzen. „Das war damals schon recht ärgerlich, aber damit beschäftigen wir uns heute nicht mehr. Vielmehr kommt es darauf an, dass wir die Chance nutzen, uns beim Heimspiel an die Tabellenspitze zu spielen“, sagt Trainer Abt vor dem wichtigen Vergleich.

Vor dem ist allerdings der Ausfall eines bewährten Spielers zu beklagen. Bei der Abi-Prüfung im Fach Volleyball ist Stammtorhüter Tim Stawecki mit dem Fuß umgeknickt und hat sich dabei einen Außenbandriss zugezogen. Julian Simon, in dieser Saison schon vierfach bei der U 19 im Einsatz, wird ihn zwische den Pfosten vertreten. Ansonsten ist das Aufgebot, einschließlich der bei den Männern mittrainierenden Colin Raak, Niklas Geisler und Moritz Broschinski, gut aufgestellt und bereit für die große Aufgabe.

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