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Fußball

Krieschow-Trainer Lempke: „Hätte lieber gegen Energie verloren“

Krieschow-Trainer Toni Lempke FOTO: Steffen Beyer

Krieschow. Der VfB Krieschow hat trotz euphorischer Vorbereitung einen Katastrophenstart hingelegt – peilt gegen Aufsteiger Merseburg aber trotzdem die ersten Oberliga-Punkte an am Samstag.

Fußball-Oberligist VfB Krieschow ist denkbar schlecht aus den Startlöchern gekommen. Viel schwerer als die Niederlagen gegen Hohenstein-Ernstthal (0:1) und Wacker Nordhausen II (0:7) wiegen allerdings die derzeitigen Ausfälle im Kader von Trainer Toni Lempke. Vergangene Woche musste dieser auf acht Akteure verzichten. Vor dem Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Aufsteiger 1. FC Merseburg entspannt sich die Personalsituation nur bedingt. „Mit Fabian Lieschka und Florian Bernhardt kehren zwei Langzeitverletzte zurück, dennoch haben wir nur drei Auswechsler für das Wochenende“, verrät Lempke. Lieschka hatte einen Kreuzbandriss. Andy Hebler fällt weiterhin mit einem Muskelfaserriss aus. Die Partie gegen das mit drei Punkte ordentlich gestartete Merseburg werde daher „kein Selbstläufer“, so Lempke.

Nach der guten Vorbereitung mit den Achtungserfolgen gegen die Regionalligisten Union Fürstenwalde (4:1) oder Energie Cottbus (2:2) war die Erwartungshaltung in Krieschow etwas gestiegen. Lempke sagte nun aber: „Im Nachhinein hätte ich gegen Energie lieber verloren, damit hier keiner den Blick fürs Wesentliche verliert. Wenn wir nicht die besten Elf auf die Straße bekommen, wird für uns aus 'schwierig' auch schnell mal 'ganz schwierig'.“

(swr)
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