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Handball

LHC Cottbus meldet die Vizemeister-Frauen ab

Die LHC-Frauen hatten in der abgelaufenen Brandenburg-Liga-Saison den 2. Platz belegt und nur knapp den Aufstieg in die Oberliga verpasst. FOTO: Georg Zielonkowski

Cottbus. Verein bekommt kein spielfähiges Team zusammen, will den Frauenhandball in Cottbus aber erhalten.

Der LHC Cottbus meldet die erste Frauenmannschaft vom Handball-Spielbetrieb in der Brandenburg-Liga ab, in der sie in der abgelaufenen Saison starker Vizemeister wurde. Nach der Trennung von Trainer Ramon Quarta (die RUNDSCHAU berichtete)  sind Bemühungen des Präsidiums verpufft, ein spielfähiges Team zu erhalten. „Wir haben uns mit den Frauen unterhalten, die Situation analysiert und sie gebeten, dem Präsidium bis Mitte Juli ihre Entscheidung mitzuteilen. Wir hatten auch die Bereitschaft eines neuen Trainers. Es gab von den Spielerinnen leider keine Reaktionen, allerdings zwei weitere Kündigungen“, begründete LHC-Präsident Bernd Tietz den für den Verein auch finanziell teuren Rückzug.

Die bislang zweite Frauenmannschaft startet dagegen in der Landesliga. „Wir wollen den Frauenhandball erhalten und streben nach Möglichkeit mittelfristig  mit Hilfe von  leistungsfähigen Nachwuchsspielerinnen die Rückkehr in die Brandenburg-Liga an“, erklärte Tietz. Erfreulich ist derweil, dass mit der Sparkasse Spree-Neiße ein weiterer Großsponsor des LHC  seinen Vertrag verlängert hat.

LHC-Präsident Bernd Tietz FOTO: Steffen Beyer
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