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Handball

LHC schmeißt Frauen-Trainer Quarta aus dem Verein

Verlässt den LHC Cottbus im Unfrieden: der bisherige Frauen-Trainer Ramon Quarta. FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Der LHC Cottbus trennt sich von Ramon Quarta. Dieser kündigt nun rechtliche Schritte gegen das Präsidium des Cottbuser Handball-Clubs an. Die Zukunft der Brandenburg-Liga-Frauen ist vorerst ungewiss.

Das Präsidium des LHC Cottbus hat dem Trainer und Mäzen der Frauenmannschaft des Vereins, Ramon Quarta, zum 30. Juni 2019 die Mitgliedschaft gekündigt. Mit dem Rausschmiss aus dem Verein  verbunden ist das Verbot, weiterhin eine Mannschaft des LHC zu trainieren. Im Gespräch begründeten Präsident Bernd Tietz und weitere Präsidiumsmitglieder die Entlassung  des erfolgreichen Trainers mit vereinsschädigendem Verhalten.

Ramon Quarta kündigte auf RUNDSCHAU-Nachfrage umgehend juristische Schritte an und droht mit einer Strafanzeige. Nach LHC-Angaben habe Quarta ohne Wissen und Zustimmung des Präsidiums auf Papier mit dem Kopfbogen des LHC Briefe in Umlauf gebracht, von denen das Präsidium vorab keine Kenntnisse hatte und  deren Inhalt auch nicht gebilligt werde.

„Die Behauptung des Präsidiums, dass es nicht informiert war, ist falsch“, erklärte Quarta gegenüber der RUNDSCHAU. „Die haben alles per Mail bekommen, und ich habe die Schreiben stets mit Quarta als Frauentrainer des LHC unterzeichnet. Ich werde um mein Recht kämpfen“, sagte er.

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