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Nach Lehrer-Versetzung und Eltern-Empörung

Was ist los am Handball-Stützpunkt in Cottbus?

FOTO: Eibner-Pressefoto /Strohdiek / Strohdiek /Eibner-Pressefoto

Cottbus. Die Versetzung der Handball-Lehrertrainer Diane Brucke und Peter Melzer von der Lausitzer Sportschule hat für Unruhe gesorgt. In einem Brief haben Teile der Elternschaft nun schwere Vorwürfe erhoben.

Im Cottbuser Handball-Leistungsstützpunkt rumort es nach der Versetzung der Lehrertrainer Diane Brucke und Peter Melzer von der Lausitzer Sportschule durch das brandenburgische Bildungs- und Sportministerium weiter. In einem  „Offenen Brief“ werden von Eltern der Klassen acht und neun schwere Vorwürfe  erhoben. Es gibt aber auch positive Signale. Die RUNDSCHAU analysiert Hintergründe und Aussichten.

Die Hintergründe: Seit Jahren schwelt ein Konflikt zwischen den jetzt versetzten Lehrertrainern. Im Juni 2017 entschieden die Träger des Leistungsstützpunktes, dass die Ausbildungsmannschaften der Klassen  sieben und acht durch Diane Brucke und die der Klassen neun und zehn von Peter Melzer geführt werden, und ein  Hochwachsen  der Trainer mit den Mannschaften in andere Altersgruppen  nicht mehr stattfindet. Mit dem Aufstieg in die A-Jugend-Bundesliga 2018 schien ruhigeres Fahrwasser erreicht zu sein. Das war  trügerisch. Es gab weiterhin heftigen Streit, Vermittlungsbemühungen des Schulamtes Cottbus blieben ergebnislos. Weil sich die  Auseinandersetzungen zunehmend negativ auf Schüler und Elternschaft auswirkten,  entschied das Ministerium Anfang August, die  Lehrertrainer zu versetzen (RUNDSCHAU berichtete). „Diese Situation konnte nicht weiter hingenommen werden“, so das Ministerium.

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