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Tag der offenen Tür

Cottbuser Wasserversorger LWG profitiert vom langen Sommer

Zum 25. Jubiläum öffnete die LWG am Wochenende die Türen des Klärwerks Cottbus. Geschäftsführer Marten Eger konnte dabei mehrere Hundert Besucher begrüßen. FOTO: Michael Helbig

Cottbus . Der Wasserversorger LWG freut sich über die vielen Sonnenstunden der vergangenen Monate. Sie helfen, bares Geld zu sparen und gute Umsätze zu machen.

Einer der heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hat die Cottbuser fast in die Knie gezwungen. Auch beim Wasserversorger LWG, so denkt man, hätte die andauernde Hitze zu Engpässen und Lieferproblemen führen müssen. Das Gegenteil ist der Fall. „Wir freuen uns sehr, wenn ein Sommer nicht verregnet ist“, sagt Marten Eger, Technischer Geschäftsführer der LWG. Denn neben guten Umsätzen helfen die Sonnenstunden dem Unternehmen, Geld zu sparen.

„Natürlich war die Trockenheit seit Mai und die damit verbundene hohe Wasserabnahme auch eine Herausforderung für unser Rohrleitungsnetz“, sagt Eger. Allein im August gab es Abnahmeschwankungen, die von 18,2 Millionen Litern Tagesabnahme (30. August) bis zu 28,7 Millionen Litern (1. August) reichten. Für die Rohre purer Stress. Einige von ihnen stammen noch aus der Gründungszeit des Wasserwerkes 1890, andere wurden zu DDR-Zeiten in minderer Qualität ersetzt.

„Wir freuen uns, dass es durch die Druckschwankungen nicht zu mehr Rohrbrüchen gekommen ist als sonst“, sagt der Geschäftsführer.  Trotz der positiven Sommerbilanz hat ungefähr ein Prozent der 130 000 Trinkwasserabnehmer der LWG Auswirkungen des enormen Trinkwasserbedarfs zu spüren bekommen: in Form von Eisen- und Mangangausspülungen und durch verstopfte Filter, die die LWG wieder freispülen musste. „Wir werden daher vorsorglich öfter als bisher unser Rohrleistungsnetz durchspülen und reinigen“, so Marten Eger. Die nächste große Spülung ist in der Innenstadt geplant. Eine derartige Aktion kostet zwischen 50 000 und 70 000 Euro, sei aber für die Zufriedenheit der Kunden wichtig.

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