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Preisverleihung in Branitz

Junge Sicht aufs Pückler-Erbe

Cottbus. Verein zeichnet die besten Arbeiten eines Seminarkurses am Evangelischen Gymnasium aus.

Wenn sich der Verein „Fürst Pückler in Branitz“ am Donnerstag zu seiner nächsten öffentlichen Mitgliederversammlung trifft, dann aller Voraussicht nach in einer erfrischend jungen Runde. Anlass sei der erfolgreiche Abschluss des wissenschaftspropädeutischen Seminarkurses am Evangelischen Gymnasium Cottbus, teilt der Vereinsvorsitzende Bernhard Neisener mit. Was für ein Zungenbrecher! Doch hinter dem etwas gestelzten Fachbegriff Wissenschaftspropädeutik steckt nichts anderes als Einführung in die Sprache und Methodik einer Wissenschaft, die Vorbereitung auf wissenschaftliches Arbeiten also.

Jede Methode braucht einen Inhalt. Und was könnte sich in Cottbus besser für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung eignen als das Wirken des Fürsten Pückler und sein Erbe in Branitz? Über anderthalb Jahre hat  sich der Seminarkurs Geschichte mit dem Thema beschäftigt. Die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz hat den Kurs fachlich begleitet, der Verein „Fürst Pückler in Branitz“ hat  zwei Schülerpreise ausgelobt, und die Sparkasse Spree-Neiße hat das Projekt finanziell gefördert.

Jetzt ist dieser Kurs abgeschlossen, drei Seminararbeiten wurden von der Schule zur Preisverleihung vorgeschlagen. Am Donnerstag sollen zwei Preise vergeben werden, der 1. Preis mit 300 Euro, der 2. Preis mit 150 Euro dotiert. Noch ist die Entscheidung, getroffen von einer dreiköpfigen Jury aus  Vertretern von Verein, Stiftung und Gymnasium, geheim. Sie wird erst am Donnerstag verkündet. Dann haben auch die Autorinnen Gelegenheit, ihre Arbeiten kurz vorzustellen. Die Gäste dürfen gespannt sein, auf welchen Wegen sich die Abiturienten dem Grünen Fürsten nähern und welche Ideen sie entwickeln.

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