ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Telefonforum zum Thema Erben und Vererben

Damit das Erbe in die richtigen Hände kommt

Wer sicher gehen will, dass der letzte Wille eindeutig ist, sollte ein Testament machen.FOTO: dpa / Jens Büttner

Cottbus. Die Fragen der RUNDSCHAU-Leser reichten vom Testament über Erbausschluss bis hin zu Beerdigung.

Wer etwas zu vererben hat, möchte, dass sein Besitz in die rechten Hände kommt. Wie aber lässt sich das regeln ohne großen Streit? Ratschläge und jede Menge praktische Tipps gab es beim RUNDSCHAU-Telefonforum mit Notaren der Notarkammer Brandenburg.

 

Wie errichte ich ein Testament, damit es auch anerkannt wird?

Grundsätzlich gibt es folgende Formvorschriften: Ein Testament muss vom Erblasser von Anfang bis Ende mit der Hand geschrieben und – am besten mit Vor- und Familiennamen – unterschrieben sein. Zudem sollte das Datum und der Ort der Erklärung angegeben werden. Bei gemeinschaftlichen Testamenten schreibt ein Ehegatte das Testament mit der Hand und beide Ehegatten unterschreiben. Oftmals jedoch sind handschriftliche Testamente auslegungsbedürftig, da sie nicht juristisch eindeutig formuliert sind. Es empfiehlt sich daher, vor der Errichtung des Testaments eine rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Wollen Sie ganz sicher gehen, sollten Sie Ihr Testament durch einen Notar erstellen und beurkunden lassen. Notarielle Testamente werden beim Nachlassgericht verwahrt. Sie können aber auch Ihr handschriftliches Testament in die amtliche Verwahrung geben. Damit wird gewährleistet, dass das Testament auch aufgefunden wird.

top