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Brandenburger Energietag

Die Energiewende ist nicht zuletzt eine Wärmewende

Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber lässt sich von Markus Graebig, Projektleiter des vom Bundeswirtschaftsministeriums geförderten Projekts WindNODE, beim Brandenburger Energietag an einem Modell die intelligente Vernetzung Erneuerbarer Energien erläutern.FOTO: LR / Jan Siegel

Cottbus. Die Stromnutzung macht nur ein Fünftel des Energieverbrauchs in Deutschland aus. Wer die Wende wirklich will, muss an Wärme denken.

Der Brandenburger Energietag ist kein Event im klassischen Sinne. Wer spektakuläre Neuigkeiten erwartet, der muss schon ganz genau hinhören. Das, was am Montag auf dem Cottbuser Campus der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg über die Bühne gegangen ist, war vor allem ein Treffen von Fachleuten und Politikern unterschiedlicher Ebenen. Das Thema auch diesmal wieder: die Energiewende.

Aber im Mittelpunkt stand diesmal nicht die Frage, wie viel Strom im Land künftig noch wie lange aus Braunkohle erzeugt werden soll, muss und darf. Die kontroversen Debatten und Argumentationslinien dazu sind gerade in der Lausitz hinlänglich bekannt.

„Die Energiewende ist mehr als die Stromwende“, sagte Brandenburgs scheidender Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD). Stromnutzung mache gerade ein Fünftel des deutschen Energiebedarfs aus. „Mehr als die Hälfte des Energieverbrauchs in Deutschland entfällt auf Wärmeanwendungen. Ohne Wärmewende kann die Energiewende also nicht gelingen.“

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