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Dürre-Sommer

Zusätzliches Wasser für die Spree

Noch herrscht kein dramatischer Wassernotsand in der Spree. Doch wenn es so bleiben soll, braucht die Region endlich Regen.FOTO: dpa / Patrick Pleul

Cottbus. Experten aus Brandenburg und Sachsen haben einen Katalog von Sofortmaßnahmen beschlossen, um den Wasserstand der Spree zunächst bis Ende September zu stabilisieren. Ganz ohne Folgen bleibt der Plan aber nicht. Am Fluss droht ein erweitertes Wasser-Entnahmeverbot.

Bis Ende September wird es in der Spree trotz der anhaltenden Dürre genügend Wasser geben. Die länderübergreifende Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Brandenburg und Sachsen hat bei einer Krisensitzung in dieser Woche entsprechende Not-Maßnahmen beschlossen. Darüber informierte Kurt Augustin, aus dem Potsdamer Umweltministerium.

Demnach sollen aus den sächsischen Speichern Lohsa II und Bärwalde im Lausitzer Seenland insgesamt 3,6 Millionen Kubikmeter Wasser in die Spree eingeleitet werden. Dazu hatten sich die Bergbausanierer von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) bereiterklärt.

Weitere 2,5 Millionen Kubikmeter strömen aus der Talsperre Spremberg in die Spree. Darüber hinaus stehen von den 20 Millionen Kubikmetern Wasser, die der Freistaat Sachsen aus den Talsperren Bautzen und Quitzdorf ohnehin nach Brandenburg liefert, zusätzlich drei Millionen Kubikmeter Wasser zur Verfügung.

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