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Ein außergewöhnlicher Abend rund um Elsterwerda

Stadtspaziergang mit viel Liebe für Details

270 Teilnehmer, mehr geht nicht. Die Kapazität ist ausgeschöpft. In der Kirche in Stolzenhain – „eine der schönsten Dorfkirchen im Kreis“, so Ralf Uschner – erfreuten sich die Gäste an einem musikalisch-literarischen Programm.FOTO: LR / Frank Claus

Elsterwerda. Etwa 270 Gäste erkunden Samstagabend bis in den Sonntagmorgen hinein reizvolle Ecken – diesmal vor allem rund um die Stadt Elsterwerda.

Sie hat nichts dem Zufall überlassen: Der 9. Elsterwerdaer Stadtspaziergung, organisiert von Bürgermeisterin Anja Heinrich in ihrer Funktion als Vorsitzende des Heimatvereins Elsterwerda und Umgebung, ist kein schlichtes „Touristenprogramm“. Es ist ein Abend voller Überraschungen, neuer Entdeckungen und interessanter Erfahrungen  – es ist aber vor allem ein Abend, der mit ganz viel Liebe zum Detail und emotionaler Verbundenheit zur Heimat gestaltet ist. Mit zahlreichen Helfern aus dem Verein, einigen aus der Verwaltung und vielen an den jeweiligen Besuchsstationen beginnt am Sonnabend ein mehr als sechsstündiges Programm. Optischer, romantischer Höhepunkt eine von der Familie der Bürgermeisterin gestaltete Festtafel mitten in der Nacht auf einer Wiese zwischen Kraupa und Dreska.

Faszinierend: eine festlich geschmückte lange Festtafel auf einer Wiese zwischen Kraupa und Dreska. Der Riesenaufwand fand viele Dankesworte.FOTO: LR / Frank Claus

Nach der Begrüßung an der Kleinen Galerie, einem Gläschen Wein, der Übergabe der Audiogeräte und einer kurzen Einführung auf dem Marktplatz – einmal mehr erweist sich „Historieenmeister“, Bad Liebenwerdas Museumsmitarbeiter Ralf Uschner, als exzellenter Kenner und amüsanter Erzähler der Heimatgeschichte – klettern die 270 Teilnehmer zum ersten Mal in die fünf bereitgestellten Busse des Nahverkehrs. Erstes Ziel, die Dorfkirche in Stolzenhain, „einer der schönsten in unserer Region“, wie nicht nur Ralf Uschner befindet.

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