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80 Jahre Stadtbibliothek Elsterwerda

Von der Volksbücherei zur modernen Medienausleihe

Das ist auch schon wieder 47 Jahre her: 1972 ist die Kinderbibliothek in der Friedrich-Engels-Straße in Elsterwerda eröffnet worden. Mit dabei waren Mitarbeiterinnen der Bibliothek sowie Vertreter von Stadt und Kreis. FOTO: Stadt Elsterwerda

Elsterwerda. Hinter der Stadtbibliothek in Elsterwerda liegt eine überaus wechselvolle Geschichte. In der übernächsten Woche wird der 80. Geburtstag gefeiert.

Wann es in Elsterwerda die ersten nicht privaten Bibliotheken/Büchereien gegeben hat, ist nicht genau belegt. Uns ist nur bekannt, dass in einzelnen Schulen, so in der Landwirtschaftlichen Winterschule und im Lehrerseminar, Bibliotheken geführt wurden.

In den Jahren um 1939 kam es im Altkreis Bad Liebenwerda, im damaligen Regierungsbezirk Merseburg, zur (Neu-)Gründung von Volksbüchereien. So legte die Kreisbücherei Merseburg im Jahr 1939 mit einer Sendung Bücher, es sollen etwa 500 Bände gewesen sein, und mit Regalen den Grundstock für die „Volksbücherei Elsterwerda“ als erste öffentliche, städtische Bibliothek im Ort. Sie wurde in einem Raum im Obergeschoss des Rathauses eingerichtet. Träger war die Stadt Elsterwerda.

Der erste Leiter ist Rektor Paul Müller gewesen, der in späteren Jahren auch das Stadtarchiv geführt hat und maßgeblich an der Organisation der 750-Jahr-Feier von Elsterwerda im Jahr 1961 beteiligt war.

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