ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Auf nach Fernost

Atemberaubendes Spektakel beim Karneval in Winkel

Fabenprächtiger Karneval in Winkel (Elbe-Elster) FOTO: Veit Rösler

Winkel. Stimmungsmäßig gefühlte eine Milliarde Chinesen haben in der Nacht zum Sonntag im „Gasthof zu den Drei Rosen“ entsprechend dem Motto „Der Feuerdrache weht im Wind, wenn Winkels Narr’n in Asien sind“ den chinesischen Feuerdrachen am Himmel über Winkel, Europa und Asien tanzen lassen.

Russland, China, Indien, Winkel, Japan: In einem ausgelassenen farbenprächtigen Programm besuchten Winkels Narren mehrere Länder entlang der neuen Seidenstraße. Sogar Prinz Sebastian I. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Nadja sowie seine Tollität Kinderprinz Adrian I. und ihre Lieblichkeit Kinderprinzessin Laura eröffneten in diesem Jahr die Kussfreiheit in mehreren internationalen Sprachen, sowohl in winklisch, russisch und sächsisch. Letztere Sprache war nötig, damit sich die Gäste vom Folberner Carnevals-Verein mit Prinz Falk II. und Prinzessin Ricarda sowie Präsident Dieter Riehmer an der Spitze mit dem Sprachen-Wirr-Warr in Winkel zurecht finden. Die neue Karnevalsprinzessin Nadja Kämpf hat, aus Russland stammend, in eine traditionsreiche närrische Familie nach Winkel eingeheiratet.

Im Programm mit dabei: Samurai-Kämpfer aus Japan mit scharf geschliffenen Schwertern und dem Nunchaku, der Bauernwaffe aus zwei Hölzern und einer Kette. Natürlich durfte auch das weibliche Gegenüber der Samurai nicht fehlen: die fernöstlichen Unterhaltungskünstlerinnen, die Geishas. Absolut beeindruckend: Karnevals-Göttin Diana erschien diesmal mit ihren Göttinnen-Kolleginnen von der Funkengarde als vielarmige indische Göttin Kali, die im Programm grenzüberschreitend chinesische Fächerkunst präsentierten.

Im Büttenprogramm gelang es den Großmüttern Olaf und Ralf, mehrere heiße Themen im „Willkommen in Deutschland – wir schaffen das Land“ unter einen Hut zu bringen. So können im inzwischen vom Pflegenotstand geplagten und mehrsprachigen Gesundheitswesen Patienten bei Hals- und Genickschmerzen schon mal beim Genickologen landen. Bei Ziehen und Pfeifen im Gedärm geht es zum Därmatologen und Hämorrhoiden werden in Ägypten bei den Arschologen behandelt. Der im Programm integrierte chinesische Gesundheitsminister „Hat Chi“ weiß seit seinem Flug nach Winkel, dass die Flugangst bei Fluggästen vollkommen unbegründet sei, es handele sich immer nur um Absturzangst. Die im Rahmen eines Absturzes verteilten Atemschutzmasken werden nur deshalb verteilt, so „Hat Chi“, weil sich in diesem Fall vom gemeinen Fluggast über die Stewardessen bis hin zum Piloten alle in die Hosen machen.

top