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Auch drittes Speeddating ein Erfolg

Elbe-Elster-Kreis. Auch das nunmehr dritte Speeddating, organisiert vom Arbeitgeberservice und vom Jobcenter Elbe-Elster und veranstaltet in Bad Liebenwerda, wird von den Verantwortlichen als Erfolg gewertet. Dieses Mal standen Firmen und Arbeitnehmer aus dem Metallbereich im Mittelpunkt.

"Es ging darum, den persönlichen Kontakt von Industriemechanikern, Konstruktionsmechanikern, Zerspanungsmechanikern, Schweißern, aber auch Helfern mit entsprechender Berufserfahrung im Metallbereich mit potenziellen Arbeitgebern herzustellen. Das ist gut gelungen", resümiert Jean-Marie Ulrich, Teamleiter beim Arbeitgeberservice.

Die Bilanz des Tages: Der Einladung sind acht Arbeitgeber gefolgt, wovon sich zwei kurzfristig vertreten ließen. Zum Speeddating sind insgesamt 52 Arbeitnehmer erschienen. Acht fanden den Weg ohne Einladung, nachdem sie in der LAUSITZER RUNDSCHAU über die Veranstaltung gelesen hatten. Aus den Gesprächen resultierten fünf konkrete Vorstellungsgespräche und viele Verabredungen zu weiterführenden Telefonaten. Die Mitarbeiter der Agentur für Arbeit Bad Liebenwerda und des Jobcenters Elbe-Elster konnten vor Ort 29 Vermittlungsvorschläge aushändigen und weitere werden folgen. "Die Resonanz zum Speeddating war sowohl auf Arbeitgeber- als auch auf Arbeitnehmerseite durchweg positiv. Alle Arbeitgeber würden an einer weiteren Veranstaltung teilnehmen und lobten das Format und die Organisation. Auch die Arbeitnehmer fanden Gefallen an der Möglichkeit, direkt mit Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen und zogen ein positives Fazit", so Ulrich. Zwei weitere Speeddatings hatte es zuvor schon für die Bereiche Gastronomie und Pflege gegeben. In diesen Bereichen ist die Fachkräftenachfrage nach wie vor hoch.

Aber auch darüber hinaus fällt es schwer, offene Arbeitsstellen zu besetzen. "Im Bestand befinden sich derzeit 636 Stellen; 57 mehr als im Vorjahresmonat", rechnet Ulrich vor. Aber: "Die Wünsche der Arbeitgeber und Arbeitnehmer hinsichtlich Arbeitszeit und Lohn gehen oft so weit auseinander, dass Einstellungen daran scheitern."

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