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Sieben Millionen Euro investiert

Bad Liebenwerdas neuer Bildungstempel

Einweihung der Robert-Reiss-Oberschule in Bad Liebenwerda mit Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (3.v.l.). Für das Erinnerungsbild sind außerdem Architektin Judith Poller, Bürgermeister Thomas Richter, die Schüler und Reiss-Darsteller Angelo Seyfert und Heidi Schallschmidt als Ehefrau Mathilde, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski sowie Schulleiter Hartmut Schmidt (v.l.) auf den Schulhof gekommen.FOTO: LR / Frank Claus

Bad Liebenwerda. Jetzt ist auch der offizielle Akt vollzogen: Bad Liebenwerdas neue Robert-Reiss-Oberschule ist seit Freitag feierlich eingeweiht. Schon am Abend zuvor haben etwa 100 RUNDSCHAU-Leser bei „LR vor Ort“ die Schule in den höchsten Tönen gelobt.

Das ist ja wie ein …, Sie kennen ihn schon, liebe Leser – den Vergleich mit einer Nobel-Automarke. Er ist im Rahmen der offiziellen Einweihung und auch schon einen Abend vorher öfter herangezogen worden. Judith Poller, die Architektin, die mit ihrem Team von FI.plan Finsterwalde die neue Robert-Reiss-Oberschule in Bad Liebenwerda projektiert hat, hört diesen Vergleich nicht gern. „Das klingt so, als ob wir jede Menge Luxus eingebaut hätten und Geld rausgeschmissen haben“, sagt sie und fügt mit Nachdruck an: „Wir haben eine zeitgemäße Schule nach heutigen Standards geplant und gebaut.“

7,2 Millionen Euro hat sie gekostet. Gut angelegtes Geld, wie immer wieder von Rednern, Besuchern bei „LR vor Ort“ und vor allem von Schülern und Lehrern zu hören war. Für Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) ist sie die Fortführung der vom Kreistag und der Verwaltung verfolgten Bildungsstrategie. „Wir setzen alles daran, in unseren zwölf Schulen an 16 Standorten inklusive des Oberstufenzentrums beste Lehr- und Lernbedingungen zu ermöglichen.“ Im Jahr 2009 hat der Landkreis die Trägerschaft für das 1971 als Polytechnische Oberschule eingeweihte Gebäude übernommen. Zwischenzeitlich beherbergte es das Echtermeyer-Gymnasium.

Wehmut, dass die alte Schule nun abgerissen wird? Keine! Nicht mal Schulleiter Hartmut Schmidt überkommt dieses Gefühl. Zu groß sind die Vorzüge des neuen Hauses. Und dennoch, so wie viele sagt auch er: „Uns verbinden viele schöne Erinnerungen an die alte Schule. Die bleiben haften.“

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