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Bad Liebenwerdas Innenstadt-Projekt

Visionen für die Bahnhofstraße der Kurstadt

Studenten der BTU Cottbus legten Entwürfe für die Revitalisierung der Bahnhofstraße Bad Liebenwerda vor. Ein Ansatz – den Mühlgraben einbeziehen. FOTO: BTU Cottbus Senftenberg / LR

Bad Liebenwerda. Nach vielen Nachfragen: LR zeigt noch einmal die Ideen von BTU-Studenten zur Revitalisierung der einstigen Einkaufsstraße.

Die Auftaktveranstaltung im November des zurückliegenden Jahres in Bad Liebenwerda war ein Paukenschlag.

Es ging um die Bahnhofstraße, das Sorgenkind der Stadt. Dabei hat sie noch immer eine wichtige Funktion. Sie ist die Verbindungsachse aus dem Wohngebiet „Dichterviertel“ in die Innenstadt und zugleich Hauptstraße für Besucher, die aus Richtung Herzberg kommen. Wo früher Buchhandlung, Haushaltwarenladen, Spirituosengeschäft, Modeartikel, eine Drogerie und gleich zwei Bäckereien zum Einkaufen einluden, herrscht heute Leerstand beziehungsweise ist Einkaufen kaum noch möglich. Auch, weil Parkplätze dort so gut wie nicht vorhanden sind. Dazu kommen private Häuser, die verfallen oder in die auf absehbare Zeit die Eigentümer entweder aus Alters- oder Kostengründen vermutlich kaum noch investieren werden.

Wie also weiter mit der Bahnhofstraße? Die Stadt und ihr Sanierungsträger haben den Kopf nicht in den Sand gesteckt und sich frische Ideen und den unvoreingenommenen Blick von außen „eingekauft“. Studenten des Lehrstuhls Städtebau und Entwerfen an der BTU Cottbus-Senftenberg erwiesen sich als Glückstreffer. Unter Leitung von Prof. Heinz Nagler und Diplomingenieur Philipp Strohm klappten sie eine Woche lang ihre Laptops direkt in der Bahnhofstraße auf und analysierten, recherchierten, debattierten ins sechs Gruppen mit Einwohnern und legten schließlich Entwürfe vor. Mit einem gewaltigen Aha-Effekt!

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