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Trinkwasser wieder voll verfügbar

„Operation“ im Wasserwerk ohne Komplikationen

Sonntagfrüh kurz nach 1 Uhr im Wasserwerk Oschätzchen: Die Arbeiten zum Umschluss der Hauptwasserleitung laufen planmäßig.FOTO: LR / Frank Claus

Oschätzchen. Provisorische Ersatzleitung störungsfrei eingebaut.

Die akribische Vorarbeit hat sich ausgezahlt. In der Nacht vom Sonnabend zu Sonntag ist die provisorische Ersatz-Wasserleitung im Wasserwerk Oschätzchen ohne Komplikationen eingebaut worden. Es war eine Arbeit an einem neuralgischen Punkt des Wasserwerkes. Die Hauptleitung vom Wasserspeicher zum Maschinenhaus und zur Filterhalle musste ausgetauscht werden. Das ist eine Stahlrohrleitung mit 40 Zentimeter Innendurchmesser, in der sich im Laufe der Jahre starke Ablagerungen gebildet hatten. Eingebaut wurde zunächst eine 30-Zentimeter-Durchmesser-PE-Leitung. Erst wenn die alte 400er Leitung aus dem Boden geholt und die neue Leitung gleichen Durchmessers aus PE verlegt ist, kann der endgültige Umschluss erfolgen und wieder die ursprüngliche Durchflussmenge erreicht werden.

Heiko Pirschel, Meister Trinkwasser, zeigt sich Sonntagmorgen gegen 1 Uhr zufrieden. „Es flutscht. Die Stabau-Männer arbeiten hervorragend.“ Um 5 Uhr meldet er schließlich: „Operation erfolgreich abgeschlossen. Die Versorgung aller Kunden ist wieder vollumfänglich gewährleistet.“

Zwischendrin sind die Wasserabnehmer aus dem 1000 Kubikmeter fassenden Vorratsbehälter in Biehla versorgt worden. Bis Mitternacht wurden davon etwa 20 Prozent verbraucht.

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