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Die Hohenleipischer bleiben dran

Den Schwarzen Weg wenigstens für die Autos öffnen

Die Verfechter bleiben dran: Der Schwarze Weg zwischen Hohenleipisch und Gorden in Richtung Oppelhain ist für sie eine gerade, kurze und damit ideale Verbindung zwischen Nord- und Südkreis. In jedem Fall besser als die aktuell genutzte schmale Holperstrecke von Gorden nach Oppelhain. FOTO: LR / Manfred Feller

Hohenleipisch. Das Bürgerforum Hohenleipisch-Dreska macht sich seit Jahren für die kurze Verbindung von Süd nach Nord stark. Es lässt trotz fortwährender Absagen nicht nach.

 Seit vielen Jahren wird das  Öffnen der   kurzen Wegstrecke zwischen Hohenleipisch/Gorden nach Oppelhain, auch Schwarzer Weg genannt, vor allem von Berufspendlern gefordert. Bei jedem Gang in die Öffentlichkeit gibt es mit Blick auf Naturschutz und Ausbaukosten jedoch eine Absage. Aber das vor fast genau fünf Jahren ins Leben gerufene Bürgerforum Hohenleipisch-Dreska lässt nicht locker, versichert Mitbegründer Wolfgang Beilich. Es würde reichen, wenn wenigstens Autos die momentan gut angelegte Schotterpiste nutzen könnten, heißt es.

Bis um das Jahr 1963 habe es die Kreisstraße Hohenleipisch – Friedersdorf und weiter über Lindena nach Doberlug-Kirchhain gegeben. Es war die wirtschaftlichste und kürzeste Verbindung zwischen Elsterwerda und Doberlug-Kirchhain. Nachdem die NVA einen Truppenübungsplatz errichtet hatte, wurde diese Verbindung unterbrochen. Der Schwarze Weg nach Oppelhain wurde die offizielle Ersatzvariante und sei in den aktuellsten Straßenatlanten immer noch enthalten.

Nach der Wende keimte die Hoffnung auf, die ehemalige Kreisstraße von Hohenleipisch über Friedersdorf  würde neu belebt werden. Doch das Verkünden des Naturschutzgebietes „Forsthaus Prösa“ trennte weiterhin den Süden vom Norden – gegen den ausgesprochenen, schriftlich fixierten Willen der Anliegergemeinden. Der Umweg über Sorno sei zudem umweltschädlich und unökonomisch, so Wolfgang Beilich. Am härtesten treffe es die Berufspendler. „Die Naturschützer haben leider bisher keinerlei Einsicht, aber wir geben die Hoffnung nicht auf“, sagt er.

(mf)
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