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Zoff in der Elbe-Elster-CDU

Die CDU und ihre Personalquerelen

Thomas Boxhorn hat es vorgezogen, sich beim CDU-Kreisparteitag nicht als Kandidat seiner Partei für den Landtag zu bewerben nachdem Finsterwaldes CDU-Stadtchef ihm erklärt haben soll, dass die Finsterwalder auf den Kandidaten Dr. Sebastian Rick setzen würden.FOTO: Agentur

Finsterwalde. Thomas Boxhorn fühlt sich kaltgestellt – Rainer Genilke dementiert Vorwurf der Wahlbeeinflussung.

Der Kreisparteitag der CDU vom vergangenen Freitag hallt nach. Für die Landtagswahl im nächsten Jahr schicken die Elbe-Elster-Christdemokraten Mandatsinhaber Rainer Genilke, der für den Wahlkreis 36 (Altkreis Herzberg und weite Teile des Altkreises Finsterwalde) keinen Mitbewerber hatte, ins Rennen.

Im Wahlkreis 37 (Altkreis Bad Liebenwerda und Stadt Doberlug-Kirchhain sowie Amt Elsterland) hat sich Dr. Sebastian Rick aus dem Schradenland gegen Ute Lubk aus Lausitz durchgesetzt. Thomas Boxhorn, der vom Ortsverband Doberlug-Kirchhain einstimmig nominiert worden war, ist mit der Begründung, sich nicht „verbrennen“ lassen zu wollen, erst gar nicht auf dem Wahlkreistag erschienen.

Denn Finsterwaldes CDU-Stadtchef Rainer Genilke, so Thomas Boxhorns Darstellung, habe ihm in der vergangenen Woche im Beisein von Sebastian Rudolph (Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung in Doberlug-Kirchhain und CDU-Mitglied) erklärt, dass die Finsterwalder den Kandidaten Sebastian Rick unterstützen würden. Thomas Boxhorn findet es ohnehin nicht prickelnd, dass die gesamte Kreis-CDU über die jeweiligen Kandidaten befinde. Er fände es besser, wenn nur die Mitglieder aus den jeweiligen Wahlkreisen über ihren Landtagsbewerber abstimmen. So praktiziert es auch die SPD.

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