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Es ist nicht mehr zu retten

Hoppenz  – ein Stück Geschichte geht

Gesellschaftshaus Hoppenz:  Fast wie heute, aber ein Bild aus dem Jahr 1930. FOTO: Stadtarchiv Elsterwerda

Elsterwerda. Schon 1840 vergnügten sich die Menschen in dem traditionsreichen Gasthaus in Elsterwerda. Etliche Liebesgeschichten nahmen hier ihren Anfang. Und jetzt das Ende. Das sind die Pläne für das Areal.

Es ist nicht mehr zu retten. Jedenfalls nicht mehr mit seiner einstigen Nutzung als beliebtes Tanzlokal. Das Gesellschaftshaus Hoppenz in Elsterwerda wird abgerissen. Damit verschwindet ein Haus, das viele Elsterwerdaer und Einwohner aus dem Umland auf besondere Weise in ihrem Herzen tragen. Es ist die Tanzdiele, auf der Menschen die Liebe ihres Lebens fanden. Es ist die Stätte unzähliger Partynächte in der Jugend, es ist ein Ort, an dem legendäre Ostbands auf der Bühne standen. Renft, Elektra, Monokel, Lift, die Party-Kapellen der jeweiligen Generationen und so manch legendär gewordener Diskjockey an den Reglern hat dort aufgelegt. Und dann war da 1978 jenes Konzert mit City, das wegen zu wenig Strom aus der Dose und in Berlin gelassener Musiktechnik vier Stunden später begann und eins der Ausgefallensten wurde.

Ein Mann, der viel darüber weiß, ist der ehemalige Elsterwerdaer Rockmusik-Spezialist Hartmut Helms. In seinen Erinnerungen schrieb er zum Tod von Renft wunderbar treffend über das, „sein“ Gesellschaftshaus:

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