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Das finden Jäger nicht lustig

Brandenburg ist Waschbär-Land

Niedlich, aber trotzdem ein Räuber: der Waschbär. FOTO: dpa / Patrick Pleul

Bad Liebenwerda. Die Spitze des Eisbergs scheint bei der Zahl der Waschbären in Brandenburg längst noch nicht erreicht. Jetzt schlägt der Deutsche Jagdverband Alarm.

Nicht Fuchs und Elster sagen sich in Brandenburg gute Nacht, sondern Fuchs und Waschbär! Denn der putzige Geselle, der einst aus Nordamerika nach Deutschland kam, ist längst zu einer Plage geworden. Seit den 1930er-Jahren vermehrt er sich nach Angaben des Naturschutzbundes (NABU) rasant. Er ist in Deutschland auf optimale Lebensräume gestoßen.

Waschbären breiten sich in Brandenburg rasant aus

Angaben des Jagdberichtes des Landes Brandenburg zufolge, der durch das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) veröffentlicht wird, wurden im Jagdjahr 2014/2015 mehr als 24 000 Tiere geschossen. Im Jagdjahr 2016/17 wurden schon 28 080 Exemplare erlegt. Und die Spitze des Eisbergs scheint immer noch nicht erreicht: Jetzt schlägt der Deutsche Jagdverband Alarm. Im vergangenen Jagdjahr 2017/18 wurden in Brandenburg mehr als 35 000 Waschbären erlegt.

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