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Autsch

Entsetzen und Häme nach WM-Aus

Public Viewing in Finsterwalde bei GalfaFOTO: Veit Rösler

Finsterwalde/Bad Liebenwerda. Riesengeste in der Finsterwalder Firma Galfa: Um 14 Uhr hieß es Maschinen aus und Fußball gucken. Leider ohne Happy end.

Alles beginnt so genial: In Finsterwalde lässt Galfa-Geschäftsführer Dr. Frank Weber um 14 Uhr die Maschinen abstellen und in der Werkhalle die große Leinwand aufbauen. Dazu ein Bierchen und Gegrilltes. Es ist angerichtet beim Spezialisten für Oberflächenbeschichtungen von Metallen. Doch nicht nur dort. Auch im Brauhaus und im ehemaligen Kino „Regina“ der Sängerstadt sind die Fans froh gestimmt, auch wenn „wir schaffen das“ keiner in den Mund nimmt.

In der Bad Liebenwerdaer WM-Arena sind fast alle Plätze besetzt, der Tippwettbewerb zeigt die Euphorie. Ein 3:1 für die Deutschen wird 27 Mal getippt, ein 2:0 und 2:1 jeweils 17 Mal. Ganz optimistischen zeigen sich ein 5:0- und ein 6:1-Tipper. Doch das Spiel der Deutschen wirkt von Anfang an zäh, holt die Leute nicht vom Hocker.

Tor für Südkorea: Entsetzen über das WM-Aus in Bad Liebenwerda. FOTO: LR / Frank Claus
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