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Klimatest in der neuen (Fast)-Verbandsgemeinde

Einfach mal zwei Autos kaufen ist nicht

Ein neues Feuerwehrfahrzeug zu beschaffen, wie hier im Jahr 2010 den Skylift für die Bad Liebenwerdaer Feuerwehr - das muss künftig mit vier Städten und ihren Wehren abgestimmt werden. FOTO: Frank Claus

Bad Liebenwerda. Erster „Klimatest“ für die künftige Verbandsgemeinde Liebenwerda. Die Stadt Bad Liebenwerda hat beabsichtigt, zwei neue Tragkraftspritzenfahrzeuge-Wasser (TSF-W) als Ersatz für die hoffnungslos überalterte Technik der Feuerwehren in Kosilenzien und Maasdorf zu bestellen – und ist gescheitert.

Zunächst jedenfalls.

Denn in der künftigen Verbandsgemeinde Liebenwerda ist vereinbart, solche Investitionen, deren Finanzierung nach dem 1. Januar 2020 ansteht, künftig zuerst in den Verbandsgemeindestädten (Bad Liebenwerda, Falkenberg, Mühlberg und Uebigau-Wahrenbrück) abzustimmen. Weil das zunächst nicht geschah, hat es am Montagabend eine Abstimmungsrunde zwischen den Stadtchefs und den Feuerwehrführungen gegeben. Ergebnis: Ein Fahrzeug wird für Kosilenzien bestellt, das zweite für die Verbandsgemeinde. Erst bei Lieferung soll entschieden werden, welche Wehr das zweite Fahrzeug am dringendsten benötigt.

Zwischenzeitlich solle nach Kosilenzien umgehend ein Mannschaftstransportwagen (MTW) aus dem Stadtgebiet Bad Liebenwerda umgesetzt werden, um die Wehr handlungsfähig zu halten.

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