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Umweltskandal in der Schwarzen Elster

Anzeige wegen Fischsterben in der Elster

Vorort-Termin mit den CDU-Landtagsabgeordneten Rainer Genilke und Dieter Dombrowski, CDU-Landtagskandidat Sebastian Rick sowie Bürgermeistern und Amtsdirektoren der Anrainerkommunen der Schwarzen Elster.FOTO: LR / Frank Claus

Herzberg/Plessa. Wassereinleitungen haben die Schwarze Elster in einigen Bereichen ökologisch zerstört. Auf einem Krisentreffen wurden jetzt Maßnahmen zur Rettung festgelegt. Wegen der Untätigkeit der Landesbehörden haben Politiker Anzeige erstattet.

Das seit Tagen anhaltende Fischsterben in der Schwarzen Elster und in Nebenflüssen und Gräben – nach Angaben des Brandenburger Landesbergamtes verursacht durch die unsachgemäße Einleitung von Grundwasser beim Bau der Eugal-Erdgastrasse – hat die Gewässer schwer geschädigt. Der Grund hierfür sind überaus niedrige pH-Werte und eine starke Versauerung der Schwarzen Elster und ihrer Zufluss-Gräben.

„Auf 24 Kilometern Länge zwischen Plessa und Neumühl zieht sich inzwischen die Fahne“, so der Ordnungsdezernent des Landkreises Elbe-Elster, Dirk Gebhard, vor Kommunalvertretern am Donnerstagnachmittag beim Krisentreffen an der Elstermühle in Plessa.

Verendete Fische am Fischpass Wehr Neumühl. FOTO: LKEE/Landkreis Elbe-Elster / lachmann norbert
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