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Elbe-Elster

Sparkasse hält am Servicenetz fest

Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Für die Sparkasse in Elsterwerda war das Ende 2015 und im Laufe des Jahres 2016 auf jeden Fall so. Die zweitgrößte Geschäftsstelle im Landkreis ist im Erdgeschoss und in den Etagen darüber umfassend saniert worden. FOTO: Mona Claus

Elbe-Elster. 22 Geschäftsstellen, sechs mit verkürzten Öffnungszeiten, zwei Selbstbedienungsstandorte.

Die Sparkassenlandschaft ist vielerorts in Bewegung. In einigen Regionen wird das Geschäftsstellennetz ausgedünnt, anderswo wird versucht, über neue Gebührenmodelle, Kostensteigerungen in den eigenen Häusern abzufangen. Und welche Strategie fährt die Sparkasse Elbe-Elster? Frank Prescher, seit 1. August des vergangenen Jahres Vorstandsmitglied in der Sparkasse, hat eine klare Antwort parat: „Wir wollen an unseren Kontomodellen nichts ändern und auch am Geschäftsstellennetz festhalten, das jedoch immer wieder hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit überprüfen.“

Für Frank Prescher ist das auch ein Stück „Solidarprinzip“, wie er sagt. Immerhin würden noch immer etwa 82 Prozent aller Elbe-Elster-Einwohner ein Konto bei der Sparkasse haben oder regelmäßig in irgendeiner Form Geschäfte mit der Bank abwickeln. Damit liege die Elbe-Elster-Bank etwa 13 Prozent über Landesdurchschnitt. „Angesichts dieser Zahlen ist es doch einfach nur folgerichtig, unseren Kunden auch einen ansprechenden Service zu liefern und nicht nur ans Geldeinsammeln zu denken.“

Die Sparkasse unterhält 22 Geschäftsstellen, wovon sechs mit geringerer Kundenfrequenz mit eingeschränkten Öffnungszeiten an zwei Tagen arbeiten. „Wir wollen das Netz für Serviceleistungen hoch halten“, argumentiert er. Die sechs mit eingeschränkten Öffnungszeiten werden in Uebigau, Schönborn, Großthiemig, Hohenleipisch, Crinitz und Bad Liebenwerda (Goethestraße) betrieben. In Sallgast können die Kunden im Gebäude der Geschäftsstelle die Automaten nutzen.

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