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Gewonnen!

Heimat seltener Tierarten erhält hohe Auszeichnung

Waldbesitzer Lutz Freytag freut sich über den 1. Deutschen Waldpreis. Naturparkchef Lars Thielemann zählt zu den ersten Gratulanten. FOTO: Veit Rösler

Hohenleipisch. Der erstmals verliehene Deutsche Waldpreis geht nach Hohenleipisch.

Gewonnen! Der erstmals verliehene Deutsche Waldpreis geht nach Hohenleipisch! Waldbesitzer Lutz Freytag aus Magdeburg hat die Trophäe in der vergangenen Woche beim Waldbesitzerverband in Potsdam erhalten und jetzt mit nach Hohenleipisch gebracht.

In dem Auswahlverfahren zum Deutschen Waldpreis hatte sich zunächst eine Vielzahl von Bewerbern um den Preis bemüht. Eine Jury kristallisierte die drei erfolgversprechendsten Bewerbungen heraus, um diese dann auch noch einer breiten Öffentlichkeit zur Wahl zu stellen. Neben Waldbesitzer Lutz Freytag sind Fürst Karl Friedrich von Hohenzollern mit Waldgebieten um die Burg Hohenzollern bei Hechingen in Baden-Württemberg mit einem sehr großen und vielseitigen Forstbetrieb sowie Michael Fischer aus Fellen in Bayern mit einem 72 Hektar großen, seit 1356 im Familienbesitz befindlichen Wald im bayrischen Spessart in die nähere Auswahl gekommen. Das Bewerbungsgebiet um die Muna war die einzige Fläche im Osten Deutschlands.

Vor zwölf Jahren hat der leidenschaftliche Forstwirt Lutz Freytag nördlich von Hohenleipisch 330 Hektar Waldfläche und damit die wesentlichen Teile des alten Munitionsdepots Muna erworben. Die Flächen sind mit Kampfmitteln belastet und mit Unmengen Schrott übersät. Hier befand sich nach der Munitionsproduktion und Lagerung durch die Luftwaffe der Nationalsozialisten jahrzehntelang ein Sonderwaffenlager der Sowjetarmee. Bis 1992 war das Gebiet vom sowjetischen Militär besetzt. Nach der Öffnung der Anlage wurden hier 160 Bunker gezählt, von denen einige zurück gebaut werden konnten.

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