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Passiert in Hohenleipisch

Rabiater Lasterfahrer rammt Mutter und Kind

Landesstraßenalltag in Hohenleipisch: Auf der kurvigen Bergauf- und -abfahrt der Döllinger Straße von und zur Berliner Straße haben zwei Lastwagen im Gegenverkehr keinen Platz. Die Fahrzeuge gefährden Fußgänger, weil sie auf die Gehwege ausweichen, die Gemeinde und Anlieger teuer bezahlt haben. FOTO: LR / Manfred Feller

Hohenleipisch. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, ehe an der Buckelecke Berliner/Döllinger Straße in Hohenleipisch ein Mensch überfahren wird. Am Mittwochmorgen stießen Lkw und Auto zusammen.

Der morgendliche Schreck steckt Kristin Kremtz aus Hohenleipisch auch Stunden nach dem Unfall noch in den Gliedern. Gegen 7.30 Uhr am Mittwoch fuhr sie mit ihrem Auto die Döllinger Straße hinauf, um am berühmt-berüchtigten Hohenleipischer Buckel auf die Berliner Straße zum Kindergarten abzubiegen. Mit ihr an Bord ihre vierjährige Tochter. „Plötzlich kam ein Lkw mit Tempo quer über meine Fahrbahn geschossen. Wäre ich mit einem Fahrrad unterwegs gewesen, hätte der mich überrollt“, schildert die 28-Jährige den Vorfall.

Geistesgegenwärtig bleibt sie stehen. Doch der Anhänger des Lasters streift noch ihren Wagen. Der Stoßfänger und der Kotflügel vorn rechts werden erheblich beschädigt. Es sieht aus, als wenn sich die ganze Frontpartie verschoben hat. „Hätte ich nicht angehalten, wäre er über die Motorhaube gefahren“, sagt sie noch.

Sehr lange Lastwagen aus Richtung Gorden, die in Hohenleipisch nach links in die Döllinger Straße (am rechten Bildrand) abbiegen wollen, nutzen links den Gehweg, um um die Kurve zu kommen. Die Gehwege im Ort sind auch Schulwege.FOTO: LR / Manfred Feller
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