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Eine stattliche Investition

Hirschfeld erhält ein offenes Gemeindehaus

Die alte Einfahrt zum Fachwerk-Pfarrhaus musste ebenso für das neue Gemeindehaus in Hirschfeld weichen, wie das nicht mehr modernisierungswürdige Vorgängergebäude. Annett Thieme vom Gemeindekirchenrat hofft auf die Eröffnung noch in diesem Jahr. FOTO: LR / Manfred Feller

Hirschfeld. Für die große dörfliche Kirchgemeinde Hirschfeld ist der aktuelle Neubau das wahrscheinlich größte Projekt seit der Errichtung der Dorfkirche im 14. Jahrhundert.

Nach der neuen Sporthalle in Gröden und während des Kita-Um- und Anbaus in Großthiemig schreitet im Amt Schradenland die nächste Millioneninvestition auf ihre Eröffnung hin. In der Hirschfelder Pfarrgasse könnte trotz einiger Bauverzögerungen noch in diesem Jahr Einzug in das neue, große Gemeindezentrum der örtlichen evangelischen Kirchgemeinde gefeiert werden. „Dort soll ab Dezember unsere Winterkirche sein“, zeigt sich Annett Thieme noch relativ optimistisch. Zwischen November und Ostern ziehen die Gläubigen in die Winterkirche, oft ein großer Gemeinderaum, weil die eigentliche Kirche nicht beheizt wird.

Annett Thieme ist deshalb nur relativ optimistisch, weil nicht jedes Gewerk aufgrund der allgemein sehr guten Auftragslage pünktlich gestartet war und seine Arbeit zügig erledigt hat. „Uns kam es so vor, als wenn einzelne Betriebe zu viele Aufträge angenommen haben und dadurch total überlastet sind. Manche kamen kurz und waren schon wieder weg“, beschreibt die langjährige Vorsitzende des Gemeindekirchenrates Hirschfeld die nervenaufreibende Bauzeit. Insbesondere weil das Dach nicht in einem Zug fertiggestellt worden war, hätten nachfolgende Gewerke zu tun, den eingetretenen Verzug nicht noch auszudehnen.

Der 80 Plätze fassende Gemeindesaal soll in absehbarer Zeit wie auf dieser Zeichnung aussehen. FOTO: h.e.i.z.Haus Architektur.Stadtpl
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