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Falkenbergs Bürgermeister Herold Quick, gegenwärtig Vorsitzender des Kooperationsrates, reagiert am Freitag erleichtert. „Es war kein einfacher Prozess. Wir mussten auch Bedenken des Städte- und Gemeindebundes aus dem Weg räumen.“ Und er meint: „Unsere Arbeit hat sich gelohnt. Ich danke allen, die bisher daran mitgewirkt haben.“

Nunmehr würde mit noch mehr Schwung an der Umsetzung des Vorhabens gearbeitet. Das neue Verbandsgemeinde-Parlament werde nach der Kommunalwahl im nächsten Jahr - da wählen alle Städte noch einmal selbst ihre Stadtverordnetenversammlungen – gebildet und solle 2020 arbeitsfähig sein. Die vier Städte hätten sich verständigt, nicht die Einwohnerzahlen für die Sitzverteilung zugrunde zu legen. Das würde die kleineren Städte zu stark benachteiligen. Bad Liebenwerda solle demnach acht, Falkenberg und Uebigau-Wahrenbrück jeweils sieben und Mühlberg sechs Sitze erhalten. Den neuen Bürgermeister oder die neue Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde, so die mehrheitlich gefasste Meinung im Kooperationsrat, solle für eine Übergangszeit die neue Verbandsgemeindevertretung bestimmen. Er oder sie wäre dann bis zum Ende seiner/ihrer jetzigen Amtszeit im Amt. Alle hauptamtlichen Verwaltungsbeamten würden in die neue Verbandsgemeinde integriert. Betriebsbedingte Kündigungen solle es auch bei Verwaltungsmitarbeitern nicht geben. Die Verbandsgemeindevertretung könne aber auch eine sofortige Neuwahl des Bürgermeisters durch die Wählerinnen und Wähler beschließen.

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