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Schutzdichtwand wird gebaut

Großanlage gegen das Eisenwasser bei Plessa

Aktuell am Ortseingang Plessa aus Richtung Lauchhammer: Am Zusammenfluss von Floßgraben (rechts neben der B 169) und Hammergraben (Bildmitte), beide führen braunes Wasser, werden derzeit die Vorbereitungen für den Bau der großen Wasserbehandlungsanlage getroffen. Dazu muss der Hammergraben während der Bauphase auf einem Teilstück umgeleitet werden. Links sind die Betonelemente zu sehen, auf denen die Heberleitungen liegen werden. FOTO: Veit Rösler

Plessa. Am Rande von Plessa gehen die Vorbereitungen für den Bau der Wasserbehandlung für Floß- und Hammergraben weiter. In diesem Jahr entsteht eine 30 Meter tiefe Schlitzdichtwand.

Über die frostigen Nächte vor den Sonnenscheintagen waren die Firmen auf der Baustelle der Wasserbehandlungsanlage bei Plessa nicht unfroh. Dadurch hält sich die Schlammschlacht in der feuchten Elster-Niederung in Grenzen.

Momentan werden mit zahlreichen Schotterladungen bis etwa Mitte März die Baustraßen angelegt. Parallel dazu wird auf dem restlichen dreieckigen Baufeld zwischen der B 169 und dem Hammergraben  in großen Mengen Mutterboden aufgenommen und abtransportiert. Es sind noch einmal zwischen 5000 und 10 000 Kubikmeter zu bewegen. Nach Auskunft von Andreas Meth, Projektmanager der Bergbausaniererin LMBV mit Sitz in Senftenberg, lagern neben der Baustelle bereits etwa 10 000 Kubikmeter Erdmassen. Diese werden nach Fertigstellung der Wasserbehandlungsanlage wieder für die Flächengestaltung und -begrünung an Ort und Stelle gebraucht.

Die derzeitigen und weiteren Arbeiten werden nach europaweiter Ausschreibung von einer Arbeitsgemeinschaft (Arge) ausgeführt, die nach LMBV-Angaben aus drei deutschen Bauunternehmen besteht.

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