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Ohne Fördergeld wäre es sehr schwer geworden, dieses Projekt, das im Kostenrahmen geblieben sei, zu stemmen, so Göran Schrey. Doch mit Fördermitteln sei es auch nicht einfach, kritisiert er die ausufernde Bürokratie nicht zum ersten Mal. Nach der Einweihung habe die Verwaltung damit immer noch zu tun.

Die Schule will das neue Nebengebäude effektiv nutzen, kündigt die stellvertretende Leiterin Cornelia Fischer an. Zunächst ist es ein moderner Essenraum mit einer Trennwand, hinter der die AG Bläser und die beiden Bläserklassen ihren separaten Übungsbereich haben. Das Gebäude eigne sich auch für den Projektunterricht, für Versammlungen und Veranstaltungen. „Es ist ein schönes Haus“, ist Cornelia Fischer dankbar für diese Investition. Kostproben ihres Könnens haben dann auch Schüler der 5. Klasse und vom musikschulgeführten Jugendblasorchester Plessa gegeben.

Direkt an der Bundesstraße 169 gelegen: Für die alte Lindengrundschule in Plessa mit mehreren Klassenräumen wird eine Nachnutzung gesucht.FOTO: LR / Manfred Feller

Wenn das Orchester für Registerproben aufgeteilt wird, wird nach wie vor die alte Lindengrundschule genutzt, aber deutlich weniger als bisher. Das ist das Stichwort für den Plessaer Bürgermeister Gottfried Heinicke. Der betagte Klinkerbau gehört der Gemeinde, Träger und Nutzer sei das Amt. „Beide Seiten müssen sich Gedanken machen“, sucht das Gemeindeoberhaupt auch mit Blick auf die laufenden Kosten eine Nachnutzung. Die alte Schule hat fünf Klassenräume und drei Wohnungen. Zwei sind belegt. Doch zunächst freut sich der Bürgermeister über das neue Mehrzweckgebäude: „Ich bin sehr zufrieden.“

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