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Gemeindevertreter haben entschieden

Plessa begräbt Tempo 30 für Wohngebiet

Die Gartenstraße in Plessa, nördlich der Grundschule, liegt mitten in einem großen Wohngebiet mit vielen Kindern. Nicht immer sieht es dort so verkehrsarm wie auf diesem Foto zur Abendstunde aus. FOTO: LR / Manfred Feller

Plessa. Die Bewohner im Nordosten von Plessa führen ebenso das Für und Wider hinsichtlich einer Geschwindigkeitsbegrenzung ins Feld wie die Abgeordneten.

Obwohl die letzte Sitzung der aktuellen Plessaer Gemeindevertretung Mitte April gut besucht war, hat sich eines noch nicht überall herumgesprochen: Die von vielen, aber nicht allen Einwohnern gewünschte große Tempo-30-Zone in dem Siedlungsgebiet zwischen der Bahnhof- und der Waldstraße nördlich der Ortsdurchfahrt B 169 ist beerdigt worden. Dort befinden sich unter anderem Kindertagesstätte, Grundschule, Amtsverwaltung und Sparkasse.

Anwohner können selbst Antrag stellen

Weil die Abgeordneten mehrheitlich gegen die flächige Geschwindigkeitsreduzierung sind, ist dieser Fall für die Amtsverwaltung erledigt. Sie muss keine weiteren Schritte in Richtung des Straßenverkehrsamtes des Landkreises Elbe-Elster einleiten. Wenn Anlieger damit nicht einverstanden sind, so Amtsdirektor Göran Schrey, dürfen sie selbst für ihre Straße zur Tat schreiten und einen entsprechenden Antrag an die Behörde in Bad Liebenwerda stellen.

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