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Bemerkenswertes Konzert in Martinskirchen

Ein einmaliger Denkmaltag in Martinskirchen

Die junge spanische Cellistin Elisabet Iserte-López hatte die Idee zu dem Orchester.FOTO: LR / Stephan Creuzburg

Martinskirchen. Das Residenzorchester Mark Brandenburg spielt eine mehr als gelungene Premiere.

Es ist fast wie ein Märchen. Elisabet Iserte-López, eine junge spanische Cellistin katalanischer Herkunft, fasst den Gedanken, ein Orchester in der von ihr inzwischen geliebten Mark Brandenburg zu gründen. Mit engagierter Hilfe von Dr. Cord Schwartau, einem ehemaligen erfolgreichen Wirtschaftler und jetzt Geschäftsführer der „Freunde der Residenzstadt Königs Wusterhausen e.V.“, gelingt es dieser sympathischen Künstlerin, ein Orchester mit ebenso jungen Musikern unterschiedlicher Nationalität aus ganz Deutschland zusammenzustellen und einen Dirigenten zu gewinnen, die gleich mehrere Ziele vereint: ein breites Orchester-Repertoire in Spielstätten der „Kulturfestspiele Schlösser und Gärten der Mark“ – das ist die große Schlosslandschaft in Brandenburg – zu tragen. Bekannte und auch noch unbekannte Schlösser sollen mit Leben – hier Musik – gefüllt werden (deshalb der Name Residenz­orchester) und ein Erlebnis „zum Anfassen“, wie es heißt, zu schaffen und mit einem ebenso breiten Publikum in Interaktion zu treten. Dass dabei auf jugendliches Publikum geschaut wird, liegt den Künstlern besonders am Herzen.

Unser Elbe-Elster-Kreis hatte die große Ehre, am Samstag im Marmorsaal des Schlosses Martinskirchen die Premiere des nun im Frühjahr 2018 gegründeten Orchesters zu erleben. Und das war ein sehr, sehr denkwürdiges Erlebnis!

Mit Manuel Dengler, Dirigent und künstlerischer Leiter dieses in mehrfacher Hinsicht jungen Orchesters, hat sich ein Künstler gezeigt, der die selbst gestellten hohen Ansprüche zu erfüllen bestens in der Lage ist.

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