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Keiner ist größer! Oder?

Merzdorf hat den Riesen-Smoker

Mächtig gewaltig. Der Smoker aus Merzdorf benötigt mit seinen rund 3,4 Tonnen Gesamtgewicht eine eigene Zugmaschine. Gebaut haben das Riesenteil (v. l.) Alexander Fischer, Jan Glasewald, Christoph Dietrich, Ronny Förster und Nancy Glasewald. Nicht im Bild ist Oliver Lösche. FOTO: LR / Manfred Feller

Merzdorf. Lecker, heiß und fettig: Grillen war gestern. Im Schradenland wird jetzt viel heiße Luft um Berge von Fleisch gemacht.

Eines geht nach dem Kosten der superzarten, rauchig-würzig mundenden Spareribs mit einem angenehmen Hauch von selbst gerührter Barbecue-Soße aus dem Merzdorfer Riesen-Smoker gar nicht: Den nachhaltigen Geschmack sofort mit Bier herunterzuspülen. Denn Smoken ist nicht Grillen.

Genau das haben die Gesellschafter der nebenberuflichen Onion Smokers GbR vor Wochen bei ihrem offiziellen Start am Kulturhaus „K“ in Merzdorf zur eigenen Freude feststellen dürfen. „Die Leute haben bis zu eineinhalb Stunden angestanden“, bemerkt Christoph Dietrich, einer der sechs Erbauer des ausschließlich buchenholzbefeuerten Stahlofens. Und das „nur“, um das Geschmackserlebnis der aus den USA immer stärker herüberschwappenden langsamen Garmethode aus Rauch und nicht allzu heißer Luft selbst zu testen. Lediglich durch Mundpropaganda seien die Wochenenden bis zum Herbst zwischen Elbe-Elster, Riesa und Dresden so gut wie ausgebucht.

Der Grundkörper des Riesen-Smokers ist dieses 2,20 Meter lange Stück einer Erdgasfernleitung mit dem Durchmesser 1100 Millimeter. FOTO: Ronny Förster
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