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Von Plessa in die weite Welt

Jugendblasorchester fliegt nach Brasilien

Das richtige Halten der Instrumente stimmt und die ersten Töne kommen auch schon heraus. Die Viertklässler der Grundschule Plessa haben vor der Instrumentenübergabe schon ein wenig unter der Leitung von Musikpädagogin Andrea Müller geübt. Ihnen zur Seite stehen zudem Grundschul-Musiklehrerin Bettina Weinhold und Musikpädagogin Miriam Kreher (hinten) von der Kreismusikschule Elbe-Elster. FOTO: LR / Manfred Feller

Plessa. Das Spielen auf den Instrumenten haben die jungen Orchestermusiker auch in der Bläserklasse der Grundschule in Plessa erlernt. Die nachgerückte 4. Klasse hat nun ihre Blasinstrumente erhalten. Diese Art von Musikunterricht ist dort Pflicht.

Getreu den Worten des Kulturpolitikers und Schriftstellers Berthold Auerbach (1812 bis 1882) „Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden“ macht sich das Jugendblasorchester der Bergarbeiter Plessa demnächst auf eine große Fahrt. Im Oktober geht es für mehr als zwei Wochen auf eine Konzertreise durch Orte in Brasilien, die von Deutschen besiedelte sind. Sieben Auftritte stehen auf dem Programm.

Mit dabei sind Jugendliche, die das Einmaleins auf Orchesterblasinstrumenten in der Bläserklasse der Goethe-Grundschule Hohenleipisch-Plessa am Standort Plessa erlernt haben. Fleißiges Üben, auch wenn es zu Hause die Eltern so manches Mal genervt hat, lohnt sich also.

Am Montagvormittag haben die Sechstklässler Tenorhorn, Saxophon, Klarinette und Trompete an die Viertklässler übergeben. Mit zwölf Schülern ist es die bisher kleinste Klasse. Diese Art von Musikunterricht ist ein Pflichtfach in Plessa.

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