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Ortsumfahrungen zu wenig genutzt

Lenken Navis mehr Autos nach Bad Liebenwerda?

Drei Beispiele der Verkehrsführung in Bad Liebenwerda mittels googlemaps. In zwei Fällen werden Kraftfahrer durch die Berliner und Bahnhofstraße und damit mitten durch die Stadt geführt. Nur einmal wird die Nutzung der Ortsumfahrungen empfohlen. Der Landesbetrieb Straßenwesen und die Stadt als Straßenträger haben darauf nur begrenzten Einfluss  – zum Beispiel durch die Schaffung von Routenwiderständen. FOTO: LR / Screenshot googlemaps

Bad Liebenwerda. Auf einigen Straßen von Bad Liebenwerda ist nach Freigabe der B-183-Ortsumfahrung mehr Verkehr als vorher. Wie kann das sein? Unter Verdacht für eine Mitschuld an dieser Entwicklung sind Navigationssysteme.

Diese Nachricht hat aufhorchen lassen in Bad Liebenwerda. Auf einigen Straßen in der Stadt ist nach Freigabe der B-183-Ortsumfahrung mehr Verkehr als vorher gezählt worden. Betroffen sind vor allem die Berliner und Bahnhofstraße, aber auch in der Dresdner-, der Riesaer und Torgauer Straße hat der Verkehr nicht wie erhofft abgenommen.

Wenngleich die Auswertung aller 29 Kamerazählstellen ergeben hat, dass der Lkw-Verkehr deutlich zurückgegangen ist. Vermutet wird, dass ein gewichtiger Teil der Zunahme des Verkehrs der gewachsenen Attraktivität der Innenstadt „anzulasten“ ist. Rösselpark, medizinische Angebote, Kliniken, Dienstleistungen, Gastronomie- und Kulturangebote, Einzelhandel werden da genannt. Bewiesen ist das nicht. Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider hat deshalb empfohlen, Kraftfahrer-Befragungen durchzuführen.

Mit Sicherheit aber haben Navigationssysteme einen Einfluss auf das Verkehrsverhalten der Kraftfahrer. Drei Beispiele untermauern das:

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