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Ein Fall für das Veterinäramt in Elbe-Elster

Wenn Tiere im eigenen Dreck vegetieren

Es ist schlimm genug, wenn Tiere unter derart unwürdigen Bedingungen gehalten werden. Manchmal wohnt der Halter nicht besser. FOTO: Mind_Warp

Elbe-Elster. Das Veterinäramt in Elbe-Elster stellt bei jeder vierten der fast 300 Tierschutzkontrollen im Jahr einen Verstoß fest.

Bei ihren Tierschutzkontrollen, 297 waren es im Vorjahr, sehen die Mitarbeiter des Veterinäramtes Elbe-Elster vorbildliche Haltebedingungen, aber auch Situationen, die ihnen das Herz bluten lassen.

So hatten sich Hundebesitzer im Altkreis Herzberg ein langes Wochenende gegönnt und in ihrer Wohnung zwei Tiere über Tage allein gelassen. Es war zwar Trockenfutter vorhanden, jedoch kein Wasser. Die Hunde bellten derart, dass dies Nachbarn den beruflichen Tierschützern meldeten. Im Notfall verschaffen sich die Kontrolleure auch ohne die Besitzer Zutritt zu den Tieren.

In anderen Familien, anscheinend ohne Kenntnisse der korrekten Haltung, waren Einzelhunde derart vernachlässigt und schlecht ernährt worden, dass sie mitgenommen werden mussten. „Ein Hund in einem erbärmlichen Zustand kam bei einer Tierärztin unter. Mindestens ein Hund wurde vor dem sicheren Tod gerettet. Das sind zwar Einzelfälle, die aber zunehmen“, weiß Amtstierärztin Ilona Schrumpf, Amtsleiterin im Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft in der Kreisverwaltung Elbe-Elster.

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