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Ein historischer Tag für Mühlberg

Kiessee ist jetzt Naherholungsgebiet

Im Werk IV sind die Verbotsschilder abgebaut. Elbekies-Betriebsleiter Ralf Göhringer und Prokuristin Bärbel Jendro vor der „Seeordnung“. FOTO: LR / Hannelore Brendel

Mühlberg. Mühlberger Elbekies GmbH macht mit Zustimmung des Landesbergamtes den Weg zur öffentlichen Nutzung frei.

Ein schöner Tag für Mühlberg! Das Werk IV der Elbekies GmbH – Bestandteil dieses Areals ist auch der Binnenhafen – konnte am 30. September für die öffentliche Nutzung freigegeben werden. Damit ist das Gebiet allerdings noch nicht ganz aus dem Bergrecht entlassen. „Das Bergamt hat nach einer Begehung samt schriftlichen Festlegungen allerdings bereits die Freigabe zur öffentlichen Nutzung erteilt“, so Ralf Göhringer, der Mühlberger Elbekies-Betriebsleiter. Das Unternehmen müsse nun noch die Abschlussdokumentation fertigen. Wenn eine abschließende Begehung keine Beanstandungen ergibt, wird die offizielle Entlassung aus dem Bergrecht erfolgen. Mit etwa 750 Gästen ist die Erlaubnis zur öffentlichen Nutzung schon einmal gebührend gefeiert worden.

Mühlbergs Bürgermeisterin Hannelore Brendel zeigte sich hoch erfreut: „Die Gestaltung des Sees ist, neben Auflagen des Bergamtes und der Naturschutzbehörden, das Ergebnis von vielen Hinweisen, Anregungen und Forderungen der Mühlberger Bevölkerung, einschließlich der Bürgerinitiative ,Für eine Heimat mit Zukunft’, die im Zuge der Beratungen des Arbeitskreises in der Elbekies GmbH  entwickelt wurden.

Die Bevölkerung habe sich sehr intensiv eingebracht. Mit dem in der Stadtverordnetenversammlung am 26. September beschlossenen Strukturentwicklungskonzept für den Raum Mühlberg im Zuge des  Kiesabbaus verfüge die Stadt über eine solide Arbeitsgrundlage. Hannelore Brendel: „Die konstruktive, sachliche Arbeit trägt Früchte! Das ist lobenswert und wird auf jeden Fall weiter fortgesetzt.“

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