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Steakfans aufgepasst

Weshalb ein gutes Steak verbindet

Zum Reinbeißen: Ein gut abgehangenes Roastbeef edel zubereitet!  Daniel Lehmann von der Fleischerei Schweine-Lehmann aus Birkwalde (l.) und Chefkoch Frank Bansner vom Brauhaus Finsterwalde gehen in die Offensive – die Steak-Offensive. FOTO: LR / Frank Claus

Elbe-Elster. Das Finsterwalder Brauhaus und Schweine-Lehmann aus Birkwalde wollen Genießer verführen. Steakfans aufgepasst: Beim Weiterlesen könnte Ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Leckeres auf den Teller bringen, regionale Kreisläufe stärken, partnerschaftliche Beziehungen aufbauen. Das wollen Daniel Lehmann (37) von der Fleischerei Schweine-Lehmann aus Birkwalde bei Sonnewalde und Frank Bansner (50), der Chefkoch im Finsterwalder Brauhaus. Jetzt sind sie auf der Zielgeraden. Am 10. September wollen sie mit der neuen Steakkarte starten. Sie folgen damit Sonnewaldes Bäckermeister Thomas Bubner, der mit der örtlichen Agrargenossenschaft Verträge zum Anbau eines speziellen Roggens geschlossen hat und neuen Umsatz vor allem über Qualitätsprodukte erzielen will.

Bei Frank Bansner leuchten die Augen. „Ein qualitativ hochwertiges, gut abgehangenes Fleisch, das ist was ganz Edles.“ In der EG zertifizierten Fleischerei hat er nun den richtigen Partner gefunden. In vierter Generation wird in Birkwalde herkömmlich geschlachtet und produziert. Rind und Schwein, so Daniel Lehmann, liefert ein kleiner Familienbetrieb, dessen Tiere in und am Rande der Calauer Schweiz stehen. „Auf Grünland“, wie Daniel Lehmann berichtet. „Dort erlebt ein Schwein auch schon mal seinen ersten Geburtstag“, meint der Mann, der sich mit seinem Vater den kleinen regionalen Kreisläufen verschrieben hat. Er fügt an: „Ich brauche diese hochgezüchteten 90-Kilo-Schweine aus den Großanlagen nicht. Bei mir darf ruhig schon mal ein bisschen Fett dran sein.“

Seit sie sich den Reifeschrank für das Rindfleisch angeschafft haben, sind ihre Produkte, die darin 30 Tage reifen, noch stärker nachgefragt. Ja, sie sind preislich intensiver. Nach Massenproduktion ist ihnen nicht, im Hofladen wird nur am Freitag und Sonnabend verkauft. Er zwinkert mit den Augen, als er sagt: „Ich möchte eine Manufaktur des Fleischdesigns sein.“

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