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Die Randlage wird durch Angebotsvielfalt wettgemacht

Die Finsterwalder Süd-Passage ist mit 19 Anbietern eine wichtige Anlaufstelle für den Einkauf. FOTO: Heike Lehmann

Elbe-Elster. Süd-Passage in Finsterwalde und Elster-Center in Elsterwerda haben großen Zuspruch.

„Die Ladenmieten in Finsterwalde sind ortsüblich für eine Kleinstadt“, sagt Citymanager Veit Klaue. Potenzielle Mietinteressenten hätten eher das Problem, dass die Läden teilweise zu klein und in schlechtem Zustand sind. In den Haupteinkaufsstraßen gäbe es einige „ärgerliche Leerstände“, die aber nicht allein mit der Ladenmiete  zu begründen sind. „Zu teuer ist es in Finsterwalde nicht“, betont er.

Um neue Anbieter anzulocken, ist aus seiner Sicht eher die Frage: „Wen kann man noch begeistern, in eine kleine Stadt zu kommen? In Großstädten hat man als Händler natürlich mehr Laufkundschaft.“ Für die weitere Profilierung von Finsterwalde als Einkaufsstadt hieße das, die Kunden zu binden, indem ihnen eine höhere Aufenthaltsdauer geboten wird. „Deshalb wurden und werden die Straßen im Zentrum ausgebaut. Ruhezonen entstehen, Straßencafés locken“, sagt Klaue. Und er sagt auch: „Für Finsterwalde ist es relativ egal, wo sich ein Geschäft befindet, sobald Parkplätze in der Nähe sind, läuft es.“

Das sei aus seiner Sicht auch der Vorzug der Süd-Passage, die für ihn aber noch zum Zentrum dazugehört. Passagencharakter, Centermanagement, langfristige Mietverträge, Barrierefreiheit und gemeinsame Werbung sind aus Sicht des Citymanagers dort die Erfolgsfaktoren.

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