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Aus der Landwirtschaft

Frieda hat schon 100 000 Kilogramm Milch gegeben

Zu der Bönitzer Milchviehanlage mit 450 Kühen gehört der 2 x 12-Fischgrätenmelkstand von Impulsa. Katarina Stahr (l.), Leiterin der Milchviehhaltung, füllt Proben für die Milchleistungsprüfung ab, damit der Fett- und der Eiweißgehalt bestimmt werden können. Melkerin Karla Kiebsch aus der Nähe von Torgau gehört zu den Mitarbeitern, die weite Wege zu ihrer Arbeit aus gutem Grund in Kauf nehmen: „Ich bin wegen des Betriebsklimas hierher gewechselt.“ FOTO: Manfred Feller / LR

Bönitz. Sehr guter Inhalt, weniger die Menge: Die Röderland GmbH Bönitz ist vom Bauernverband als bester Milch produzierender Betrieb geehrt worden.

Als bester Milch produzierender Betrieb 2017 ist die Röderland GmbH Bönitz beim Verbandstag des Kreisbauernverbandes Elbe-Elster (im Wesentlichen die Altkreise Bad Liebenwerda und Herzberg) ausgezeichnet worden. Noch vor der Milchleistung sind die sehr guten Inhaltsstoffe Maßstab der Bewertung. Und da sind die Bönitzer spitze in Brandenburg. Typisch Landwirt, möchte Manfred Stahr, seit dem Jahr 2010 der 1. Geschäftsführer, kein großes Aufsehen hinsichtlich der Ehrung. „Wir sind nicht die Besten, sondern geben uns nur Mühe, und die Kühe danken es uns“, sagt er. Die Milchkühe sind ausnahmslos Holstein-Friesen.

Bei den Inhaltsstoffen der Milch liegen die Bönitzer in der Tat vorn, wie Manfred Stahr versichert. Der durchschnittliche Fettgehalt betrage 4,59 Prozent und liege damit deutlich über dem  Landesdurchschnitt von 4,2 Prozent. Der Eiweißgehalt ist mit 3,61 Prozent protokolliert. Im Land sind es durchschnittlich 3,42 Prozent.

Diese Werte wirken sich auch auf den Preis aus. „Deswegen bekommen wir drei bis vier Cent mehr je Liter als andere“, so Manfred Stahr. Dies werde über Züchtung, Futter und Haltung gesteuert. Die besten Besamungsbullen seien gerade gut genug.

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