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Der Milchpreis lag im Vorjahr in Spitzenzeiten bei 36,5 Cent je Liter. Aktuell werden bei fallender Tendenz noch etwa 30,5 Cent gezahlt. Die scheinbar kleinen Beträge summieren sich jedoch schnell zu fünfstelligen Verlusten. „Um kostendeckend zu arbeiten, brauchen die Betriebe mindestens 35 Cent“, sieht der Geschäftsführer weitere Verluste auf die Milchbauern zukommen. Dabei seien die alten Defizite des vorherigen Preisverfalls noch gar nicht kompensiert.

Manfred Stahr, Geschäftsführer des Agrarbetriebes in Bönitz, in dem vor fünf Jahren neu errichteten Stall mit den Milchkühen.FOTO: Manfred Feller / LR

Hinzu kommt die Ungewissheit, ergänzt der 2. Geschäftsführer Steffen Höppner, wie sich dieser Winter mit seinen Kahlfrösten auf die Vegetation auf den Feldern auswirken wird. „Momentan sieht es erschreckend aus“, baut Steffen Höppner darauf, dass sich die Natur gut erholt.

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