ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Bad Liebenwerda

Mineralquellen können nicht genug Wasser liefern

Bei Mineralquellen in Bad Liebenwerda läuft die Produktion derzeit auf Hochbetrieb (Archivfoto). FOTO: dpa/dpaweb / Z1031 Jan Woitas

Bad Liebenwerda. Die langanhaltende Hitze beschert der Mineralquellen GmbH in Bad Liebenwerda enormen Hochdruck. Alle Anlagen laufen dreischichtig.

„Die Nachfrage nach Produkten aus dem Hause Bad Liebenwerda ist seit Anfang des Jahres weit über unseren geplanten Erwartungen“, sagt Annett Stang, Marketingleiterin Ost der Rhönsprudel-Gruppe.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei der Absatz um mehr als 20 Prozent gestiegen. „Von der hohen Nachfrage sind vor allem die Mineralwässer betroffen, da die Menschen bei anhaltender Hitze nahezu das Dreifache trinken“, so Annett Stang. Um 50 Prozent höher sei die Nachfrage im Segment Ein-Liter-Mehrweg-Glasflasche.

Inzwischen gäbe es „Engpässe“, die zu „Grifflücken im Handel“ führen. Neben der heißen ersten Jahreshälfte  würden die „geballten Feiertage im Mai“ als Produktionstage fehlen. Erschwert werde die Situation durch den fehlenden Rücklauf an Leergut. Dabei seien neue Flaschen und Kästen bestellt, aber der erhöhten Nachfrage nach Neuglas könnten „die Glashütten kaum nachkommen.“

top