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Ausbildung in Elbe-Elster

Jeder hat seine Fähigkeiten

Diese jungen Männer aus dem zweiten Lehrjahr in der Abteilung 2 des Oberstufenzentrums Elbe-Elster in Elsterwerda sind angehende Fachkräfte für Metalltechnik. Im Fachkabinett wird die Theorie vertieft. Hier mit den Fachlehrerinnen Katharina Trautmann (l.) und Ulrike Kühn-Meinert (3.v.r.). FOTO: LR / Manfred Feller

Elbe-Elster. Elbe-Elster ist Vorreiter, wenn es um die Ausbildung junger Menschen mit Hemmnissen geht.

Nicht wenige junge Leute ohne oder mit einem schwachen Schulabschluss, mit Behinderungen, Beeinträchtigungen oder erheblichen Lernschwierigkeiten können weit mehr als einfache Tätigkeiten in einer Behindertenwerkstatt. Ein Weg ist die theoriereduzierte Ausbildung, bei der die praktischen Fähigkeiten besonders gefördert werden. Das Handwerk, das zunehmend Kräfte braucht, öffnet sich dafür besonders im Südwesten des Landes Brandenburg.

„Mehr als 50 Prozent der in Ausbildung befindlichen Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf im Handwerkskammerbezirk Cottbus lernen in Elbe-Elster. Das spricht für das Engagement des Handwerks in diesem Landkreis. Damit verbunden ist aber ein höherer Aufwand“, weiß Ellen Lösche, Geschäftsführerin der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft in Finsterwalde. Diese zunehmende Offenheit sei auch im Fachkräftemangel begründet.

Die Vorreiterrolle von Elbe-Elster hebt auch Claudia Sieber von der unterstützenden Arbeitsagentur hervor. Grundlage sei das Bundesteilhabegesetz, das seit 2018 stufenweise in Kraft trete.

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