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Weniger Einwohner, höhere Anforderungen

Die Volksbank Elsterland fusioniert

Leiten die Fusion der Volksbank Elsterland mit ein: Marktbereichsleiterin Beate Schreiber, Silke Falkenhain, Walter Meyer (beide Vorstand), Aufsichtsratsvorsitzender Burkhard Schlahsa sowie Detlev Leissner und Jan Rißmann vom Aufsichtsrat. Foto: Brautschek FOTO: Brautschek

Jessen/Bad Liebenwerda. Die in Jessen und Bad Liebenwerda agierende Bank wird Bestandteil der Volksbank Dessau-Anhalt.

Von Frank Claus

Die Volksbank Elsterland, die bislang ihre Geschäftsgebiete in den Altkreisen Jessen und Bad Liebenwerda hat, will im nächsten Jahr fusionieren. „Nach dem Abschluss eingehender Sondierungen“, heißt es in einer Pressemitteilung, wollen die Volksbank Dessau-Anhalt eG und die Volksbank Elsterland eG „gemeinsam die Zukunft gestalten.“ Eine dezentrale genossenschaftliche Flächenbank solle damit entstehen. Ziel sei „ein nachhaltig leistungsstarker Finanzdienstleister für die städtischen und ländlichen Räume der Institute in Dessau und Jessen.“ Die Volksbank Anhalt-Elsterland eG werde nach eigenen Angaben mit einer Bilanzsumme von mehr als 542 Millionen Euro die viertgrößte von 15 Kreditgenossenschaften in Sachsen-Anhalt sein.

Beide Banken wollen mit diesem Schritt auf die Entwicklungen in der Region und am Markt reagieren. „Für ein Marktgebiet mit einem Durchmesser bis zu 180 Kilometer und vielen ländlichen Räumen sowie den Herausforderungen einer rückläufigen Einwohnerzahl sollen durch die Verschmelzung dauerhaft tragfähige Strukturen für qualitativ hochwertige Finanzdienstleitungen geschaffen werden“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Fusion passiert vor dem Hintergrund einer anhaltenden Niedrigzinsphase, die „auf absehbare Zeit die Zinsspanne als wichtigste Ertragsquelle belastet“. Hinzu kämen „ständig wachsende Kosten durch die anhaltende Regulierungswelle.“ Gleichzeitig erfordere die Entwicklung im Markt, integrierte Angebote für Online- und Vor-Ort-Dienstleistungen zu schaffen.

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