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Ehrung

3000 Euro zum 40. Geburtstag

Finsterwalde wurde nach Falkensee als zweitplatzierte „Sportlichste Stadt“ mit über 10 000 Einwohnern ausgezeichnet. Karl- Heinz Hegenbart (l.), Vizepräsident Breitensport beim Landessportbund und Nadine Haase, Referentin Breitensport beim Ministerium, überreichten Jörg Gampe die Urkunde. FOTO: Torsten Pötzsch

Finsterwalde. Viele schöne Erinnerungen prägten Feier zum Schwimmhallenjubiläum in Finsterwalde.

Kann man in die Jahre kommen und immer noch fit und attraktiv erscheinen und sein Erscheinungsbild sogar noch stetig verbessern? Man kann. Die Finsterwalder Schwimmhalle, das fiwave, ist der Beweis. Am 1. September 1978 eröffnet, feierte sie am vergangenen Samstag ihren 40. Geburtstag und die Gäste kamen in Scharen. Bäderleiter Torsten Marasus und sein Team luden zum „Bademeisterfrühstück“ ein, und so ging der Geburtstag schon ziemlich zeitig los.

Zu den Gästen zählten Landespolitiker, städtische Parlamentarier, Schulträger oder Leute aus der Wirtschaft und dem Vereinsleben der Sängerstadt. Und es waren Menschen da, die zwar nicht das Gesicht der Halle prägten und prägen, wohl aber wesentlich ihr Innenleben, so wie Finsterwaldes Bademeisterurgestein Horst Hiller, Marlies und Christian Homagk, die Hartmanns oder die Krauses, um nur einige stellvertretend zu nennen, deren Namen fest mit Finsterwaldes Sportgeschichte verbunden ist und die noch immer ein Großteil ihres Lebens in der Schwimmhalle verbringen.

Bäderleiter Torsten Marasus selbst konnte sich nicht an die Eröffnung erinnern, er hatte an diesem Tag seine Einschulung und so übergab er nach seinen Begrüßungsworten schnell das Wort an die, aus deren Lebensweg die Schwimmhalle nicht wegzudenken ist. Bürgermeister Jörg Gampe ist so ein Finsterwalder, der von Kindesbeinen an beim SV Neptun 08 trainierte, heute Vorstandsvorsitzender des Vereins ist und noch immer regelmäßig trainiert, wenn es sein Job zulässt. „Ich kann mich erinnern, als wir uns als Kinder die Nasen an der Scheibe platt gedrückt haben und dem Tag der Eröffnung entgegen fieberten“, erinnerte er sich. „Ich bin in der Halle quasi groß geworden, habe fünf Mal die Woche hier trainiert und ja, sie war wie mein zweites Zuhause.“ Mit dem fiwave verbindet er ausschließlich „schöne und ereignisreiche Zeiten“, auch wenn die Zeit des Umbaus, Anfang der 2000er, „keine einfache war“.

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