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Kommunalwahl 2019

Bürger für Finsterwalde denken über Legislatur hinaus

Finsterwalde. Die Finsterwalder Wählergruppe hinterfragt die Gesundheits- und Klimapolitik in der Sängerstadt.

Bei der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vor den Kommunalwahlen hat die Wählergruppe „Bürger für Finsterwalde“ (BfF) mit ihren Anfragen verdeutlicht, dass vor der Wahl auch nach der Wahl sein kann. Ihre sechs Anfragen galten den Sachgebieten Gesundheits- und Klimapolitik.

Die BfF-Stadtverordnete Marlies Homagk – sie kandidiert erneut – schildert Problem Nummer eins: „Die Bürger der größten Stadt im Landkreis, Finsterwalde, haben zur Zeit nach Wege- oder Arbeitsunfällen keine unfallchirurgische Versorgungsmöglichkeit mehr vor Ort. Bei sechs Schulen, acht Kitas sowie wiedererstarkenden Industrie-, Bau- und Gewerbebetrieben besteht dringender Handlungsbedarf für die Wiederherstellung eines D-Arzt-Status in unserer Stadt und ihrem nordöstlichen Umland.“ Hinterfragt wurde, ob es seitens der Stadtverwaltung Gespräche mit der Geschäftsleitung des EE-Klinikums gibt.

Michael Miersch, Fachbereichsleiter für Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung hat den Zustand bestätigt, aber gleichzeitig auch auf den geringen Handlungsspielraum hingewiesen, den die Stadtverwaltung diesbezüglich habe. Marlies Homagk erklärt daraufhin: „Das ist den BfF-Vertretern bekannt. Dennoch dürfen solche ,offenen Wunden’ für eine Stadt wie Finsterwalde nicht unbehandelt bleiben.“ Die Fragen zum Thema seien auch an jene Abgeordnete gerichtet gewesen, die für Kreis-und Landtag (im September) kandidieren. Denn: Gemeinsame Stärke habe schon bei anderen Problemen viel bewirkt.

(pm/leh)
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