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Kraftwerks-Schornsteine von Plessa bereiten Sorge

Die Flugsicherheit ist gefährdet!

Bei Vollmond ist alles gut. Aber wehe, es ist stockdunkle Nacht. Die gut 117 Meter hohen Plessaer Wahrzeichen sind dann nicht mehr zu sehen. FOTO: Veit Rösler / Veit Rösler/vrs1

Plessa. Plessas etwa 117 Meter hohe ehemaligen Kraftwerks-Schornsteine sind nicht mehr beleuchtet. Das hat Folgen.

Plessas alte Kraftwerks-Schornsteine sind eine Gefahr für den Luftverkehr. Denn sie sind nicht mehr ausreichend beleuchtet.

Die Plessaer Einwohner schauen seit geraumer Zeit mit gemischten Gefühlen zu ihren beiden Wahrzeichen in Richtung Himmel empor. Scheint der Mond nicht, verschwinden die beiden Spitzen der alten Kraftwerks-Schornsteine in der Dunkelheit. Die Stürme der vergangenen Jahre und die Winterkälte lassen die Beleuchtungskörper der Flugsicherungsanlage Stück für Stück immer weiter ausfallen. Auf halber Höhe der beiden Türme sind zwar noch einige der Lampen intakt, doch am brisanten Bereich an der Spitze ist nur noch ein spärliches Lichtlein zu erkennen.

Das 1926/27 erbaute und 1991 vom Netz gegangene Braunkohlekraftwerk von Plessa wurde um das Jahr 2005 für eine Investitionssumme von 4,5 Millionen Euro zu einem Kraftwerksmuseum mit Gewerbezentrum saniert und umgebaut. Kernstück und weithin sichtbares Wahrzeichen der Plessaer Bergbaugeschichte sind noch immer die beiden etwa 117 Meter hohen Schornsteine des einstigen Kraftwerks.

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