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Krönender Abschluss der Orgelfestwoche

Das Mammutprojekt ist geschafft

Beim Gottesdienst zur Orgelweihe in der Stadtkirche St. Marien in Kirchhain spielte Konstantin Heinke die restaurierte Voigt-Orgel aus dem Jahr 1921. FOTO: Franziska Dorn

Doberlug-Kirchhain. Die bedeutende Voigt-Orgel in Kirchhain erklingt nach einer mehr als acht Jahre dauernden Restaurierung wieder originalgetreu.

Am Samstag ist mit einem festlichen Gottesdienst in der Kirchhainer Stadtkirche St. Marien die restaurierte Orgel aus dem Jahr 1921 geweiht worden. Der Gottesdienst war Abschluss einer Orgelfestwoche mit Konzerten und Vorträgen.

Etwa 110 Gäste wollten das von Konstantin Heinke gespielte Instrument mit 24 Registern, drei Manualen und 1750 Pfeifen hören. Seit 2003 hat die evangelische Kirchengemeinde auf diesen Tag hingewirkt. Das Ziel, die einzigartige Voigt-Orgel baulich und klanglich wiederherzustellen, ist erreicht. Für viele war das ein großer Moment.

Als Vorsitzender eines Förderkreises organisierte Bernd Heinke vom Gemeindekirchenrat mit seinen Mitstreitern Fördergelder und etliche Spendenaktionen, zum Beispiel die Orgelpfeifenpatenschaft, bei der etwa 260 Orgelpfeifen einen Paten fanden. Petra Herkner vom Vorstand des Förderkreises sagte: „Ohne zu ahnen, welche Dimensionen es annehmen wird, haben wir uns vor mehr als zehn Jahren in dieses Projekt gestürzt. Dank Bernd Heinkes Beharrlichkeit konnte es erfolgreich zu Ende gebracht werden“. Als Anerkennung überreichte sie dem 56-Jährigen, scherzhaft die „Oberorgelpfeife“ genannt, eine Urkunde.

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